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Schäferfest in Maxlrain

Schäferfest in Maxlrain
Zahlreiche Besucher, darunter viel Fachpublikum, zog es trotz schlechten Wetters am Sonntag, 17. April zum Schäferfest nach Maxlrain. Eingeladen hatte die Schafhaltervereinigung Rosenheim e.V.
Dem wetterfesten Besucher boten sich neben der Schafprämierung ein Festzelt mit kulinarischem Angebot, Kinderfilzen und zünftiger Musik. Schirmherr und Landtagsabgeordneter Otto Lederer konnte zwar nicht für Sonnenschein sorgen, war dafür aber im intensiven Dialog mit Schäfern und Besuchern.
Nach sechs Jahren ohne Wettbewerb stellten sich die Schafhalter mit ihren rund 50 Muttertieren, Böcken und Lämmchen der vierköpfigen Fachjury in den Kategorien Mutterschaf, Bock, Wolle und Gruppe jeweils für Landschaf- und Wirtschaftsschaf-Rassen sowie einem Sonderpreis für Jungzüchter. Drei Stunden lang prüften die Juroren die Tiere auf Qualität der Wolle, Bemuskelung und äußere Erscheinung. Beim Wettbewerb der Jungzüchter mussten sich diese zusätzlich den Fragen der fachkundigen Besucher stellen.
Die Vorstände Roland Kirr und Alex Mayer übergaben zusammen mit der Bayerischen Wollkönigin Kerstin I. Müller den glücklichen Gewinnern – darunter eine Schäferin - Urkunden und Pokale. Der Maxlrainer Brauereidirektor Roland Bräger ließ es sich nicht nehmen, den Gewinnern ausreichende Mengen an Bier zum Feiern zu spendieren.
Ganz besonders freuten sich die Schäfer über den Besuch ihres Gründungsmitglieds und Ehrenvorsitzenden Robert Groeger. Vorstand Roland Kirr: „Eine rundum gelungene Veranstaltung, die wir versuchen, in 2018 bei unserem Jubiläum noch zu toppen.“
 
Jungzüchter und Gewinner Maxi und Georg Kirr mit ihren Schafen, Wollkönigin Kerstin I. und Schirmherr Otto Lederer.
Die Jury bei der Wollbeurteilung

 

 

Schafhalter und Bulldogverein feiern gemeinsam

 

Schafhalter und Bulldogverein feiern gemeinsam

© OVB
Die Schafhaltervereinigung Rosenheim und die Bulldogfreunde Breitbrunn/Gstadt konnten sich bei Wetterglück und ernormem Besucherinteresse über ein gelungenes Hoffest freuen.

 

Schäfermeister Roland Kirr aus Pittenhart, Vorsitzender der Schafhaltervereinigung, und Fachberater Max Wagenpfeil stellten verschiedenste Schafrassen vor und erklärten, worauf es bei den einzelnen Tierarten ankomme. Die Besucher bekamen Einblick in die Arbeitsweise mit alter und neuer Landtechnik, ein Geschicklichkeitsfahren mit Traktoren wurde ebenfalls rege angenommen. An einem eigenen Stand konnten Kinder kleinere Teile selbst "filzen", wobei in einen vorgefertigten Filzrohling mittels einer Filznadel mit Widerhaken so lange gestochen wird, bis sich die Fasern miteinander verbinden. Das Grillfest mit selbstgefertigten Lammspezialitäten, einem üppigen Kaffee- und Kuchenbuffet sowie der musikalischen Umrahmung durch die "Hartsee Musi" rundeten die gelungene Veranstaltung bei Rita und Sepp Fritz in Westerhausen vortrefflich ab. Unser Bild zeigt Sepp Fritz (links) vor dem Schafgehege im Gespräch mit Schäfermeister Roland Kirr. Foto Wastl

 

 

Wolf ist Thema bei den Schafhaltern

 

Rückblick bei Jahreshauptversammlung - Verdiente Mitglieder wurden geehrt

Wolf ist Thema bei den Schafhaltern

 

Vorsitzender Roland Kirr (rechts) und die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig gratulierten Martin Kollmannsberger, Werner Fröwis und Wilfried Hofmann (von links), die wegen ihrer Verdienste um die Schafhaltervereinigung ausgezeichnet wurden. Foto Engelhardt

 

Stephanskirchen - Der Wolf war Thema bei der Jahreshauptversammlung der Schafhaltervereinigung Rosenheim, die im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen stattfand. Vorsitzender Rolang Kirr appelierte an die Mitglieder, jeden "Biss" den zuständigen Behörden wegen der Gewährung einer Entschädigung zu melden.

Und auch deshalb, um die "Wanderwege der ungeliebten Viecherl" erfassen und eventuell weitere Abwehrmaßnahmen im Rahmen einer "größeren Lösung" in die Wege leiten zu können.

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes nahmen die Präsentationsmöglichkeiten auf der in Cottbus stattgefundenen Landwirtschaftsausstellung breiten Raum ein. Kirr erinnerte auch an die neuen Richtlinien beziehungsweise Vergütungen im "Kulturlandschaftsprogramm (Kulap)". Teilgenommen haben die Schaferer im Vorjahr beim Umzug anlässlich des Erntedankfestes in Rosenheim. Außerdem seien sie bei der "Schmankerlstraße" in Rosenheim vertreten gewesen. Der Vorsitzende erwähnte zudem eine Lehrfahrt ins Frankenland und einige Betriebsbesichtigungen.

Bei der Versammlung wurden auch verdiente Mitglieder geehrt. Wilfried Hofmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt, Martin Kollmannsberger und Werner Fröwis wurden zu Ehrenvorsitzenden ernannt.

Lob für die Arbeit des Vereins gab es von Max Wagenpfeil, langjähriger Fachberater am Landwirtschaftsamt Rosenheim. Er würdigte das Engagement der Schafhalter im Bereich der Landschaftspflege. "Schaferer, vor Euch ziehe ich den Hut", sagte der Landtagsabgeordnete Otto Lederer in seinem Grußwort. Er betonte, dass die Landespolitiker zwar nicht alle Probleme der Schaferer lösen könnten, er und seine Kollegen aber stets ein offenes Ohr für deren Sorgen haben werden. je

 

 

Gefahr durch den Wolf nimmt zu

 

Der Herdenschutz war Thema bei Sommerversammlung der Schafhaltervereinigung

"Gefahr durch den Wolf nimmt zu"

 

Stephanskirchen - Wie gefährlich sind Wolf, Luchs und Bär für Schafherden, und wie können Schafhalter ihre Tiere schützen? Um diese Fragen ging es bei einer Versammlung der Schafhaltervereinigung Rosenheim im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen.

Referentin war Rebecca Oechslein, Herdenschutzbeauftragte vom Landesamt für Umwelt.

"Der Schutz der Tiere vor Beutegreifern ist ein elementares Thema", sagte der Vorsitzende der Vereinigung, Roland Kirr. Der Verlust von Tieren sei nicht nur ein wirtschaftliches Problem. Schließlich hänge man als Schafthalter an jedem einzelnen Tier.

Oechslein zeigte auf, wie sich Wolf, Luchs und Bär in Europa ausbreiten. Dabei konnte sie für Luchs und Bär vorläufig noch Entwarnung geben. Problematisch sei die Situation mit dem Wolf. 26 Rudel leben derzeit im zentraleuropäischen Tiefland. Bissspuren an Wildtieren, die man 2010 und 2014 im Mangfallgebirge gefunden hat, zeugten von der zeitweisen Existenz des Wolfes in der Region.

Als Maßnahmen zum Herdenschutz nannte Oechslein etwa spezielle Zäune, akustische Signale oder Herdenschutzhunde. "Auf die akustischen Signale kann man nicht vertrauen, und ständig einen gegen den Wolf sicheren Pferch aufzubauen, ist ein viel zu großer Aufwand", so Schäfermeister Roland Kirr, der Vorsitzende der Schafhaltervereinigung. Weil ein Herdenschutzhund aber eine teure Angelegenheit sei, würden er und seine Kollegen an eine finanzielle Grenze stoßen. "Ohne eine Förderung der Unterhaltskosten werden die meisten von uns die Schafhaltung aufgeben", bedauerte Kirr.

Bisher habe kein Schafhalter im Landkreis einen solchen Hund. In der Schweiz und in den neuen Bundesländern sei es aber üblich, mit ihnen zu arbeiten. Probleme gebe es dort aber manchmal mit Freizeitsportlern. "Die Hunde sind ausgebildet, die Herde zu verteidigen", so Kirr. Daher sei es in der Schweiz schon zu Zwischenfällen gekommen, bei denen Jogger oder Wanderer gebissen wurden. Die Zukunft der Schafhalter, so das Fazit der Versammlung, stehe und falle mit einer finanziellen Förderung von Herdenschutzhunden. khe

 

Schaferer mit neuer Führung

Wahlen bei Jahreshauptversammlung - Manfred Gerer ist jetzt Ehrenmitglied

Stephanskirchen. Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Schafhaltervereinigung Rosenheim im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen, bei der fast der gesamte Vorstand neu besetzt wurde. Die Wahlen gingen zügig über die Bühne. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Schaferer Roland Kirr, der bisher die Funktion eines Fähnrichs inne hatte. Alexander Mayer wird ihm als Zweiter Vorsitzender tatkräftig zur Seite stehen. Einstimmig votierte die Versammlung dafür, dass Rita Fritz und Elisabeth Berneder als Schriftführerinnen fungieren. Martina Froitzhuber und Andreas Bischoff teilen sich die Aufgabe des Kassiers. Zu Beisitzern wurden Franz Staudacher, Josef Fritz, Sebastian Blank, Eva Holzschuh und Roswitha Hainzl gewählt, Martin Kollmannsberger und Willi Hofmann zu Kassenprüfern. Die Position des Fähnrichs bleibt vorläufig vakant. Der scheidende Vorsitzende Werner Fröwis meinte, es sei an der Zeit, "dass die nächste Generation Verantwortung übernimmt". Er wolle als "Frührentner" dem Verein aber gerne noch mit Rat und Tat behilflich sein.

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